Mögliche Ursachen chronischer Müdigkeit

 

Temporäre Müdigkeit lässt sich häufig auf einen Infekt, Stress, Überarbeitung, schlechten Schlaf, Dehydrierung oder ungesunde Lebensweise allgemein zurückführen. Trotz des eher vorübergehenden Charakters sollten diese Ursachen nicht vernachlässigt werden, da hieraus sonst ernstere, chronische Beschwerden entstehen können.

 

Bei lang anhaltender, chronischer Erschöpfung sollten, nach Ausschluss ernsterer Erkrankungen, bei welchen Fatigue als Begleitsymptom auftritt, folgende Ursachen in Betracht gezogen werden:

 

 

Die Ursachen für chronische Erschöpfung sind vielseitig. Relativ simple und leicht zu behebende Faktoren, etwa Eisenmangel oder Dehydrierung, stehen sehr komplexen Krankheitsbildern wie CFS/M.E., sekundären Mitochondriopathien und chronischen Infektionen wie z.B. Candida oder Borreliose gegenüber. Weiter zeigt sich Erschöpfung bei einer Vielzahl von Krankheiten als unspezifisches Begleitsymptom, wodurch diese zunächst fachärztlich abgeklärt werden müssen. Da hier häufig nichts Ursächliches entdeckt werden kann, sind die Patienten auf sich allein gestellt. Gute ganzheitlich/naturheilkundlich denkende Ärzte oder Heilpraktiker sind auf dem Gebiet deutlich fortschrittlicher als die Schulmedizin und können in vielen Fällen Abhilfe schaffen.

 

Die Ausprägung der Erschöpfung hat verschiedene Qualitäten: leichte Tagesmüdigkeit, tägliche Nachmittagsmüdigkeit, totale Energielosigkeit nach der Arbeit. Betroffenen fällt es durch sie immer schwerer, die Aufgaben des Alltags zu meistern. Die Leistungsfähigkeit in Beruf und Privatleben sind zunehmend eingeschränkt. Immer mehr Erholungspausen sind notwendig, bringen jedoch nicht die gewünschte Erholung. Dieses Spektrum geht bis hin zur Bettlägerigkeit bei ernsthaftem CFS/M.E. Hier wird der Gang zur Toilette bereits zu einem unüberwindbaren Hindernis.